Netzwerk Winter — eine branchenübergreifende Meinungsbildungs-Plattform für Wintersport und Tourismus
Ein Blick zurück
Netzwerk Winter wurde Anfang 2006 gegründet. Der Salzburger Wirtschafts- und Tourismusressortchef LHStv Dr. Wilfried Haslauer und Raiffeisen Generaldirektor Dr. Günther Reibersdorfer waren quasi Gründungsväter: Es ging damals und geht heute noch um die Zukunft von Wintersport und Tourismus nicht nur im Land Salzburg!
Anfang 2006 war noch kein Katastrophenwinter in Sicht und trotzdem haben sich anerkannte Experten mit Zukunftsthemen aller Branchen beschäftigt. Beim ersten Symposium Netzwerk Winter 2006 in Salzburg wurden einige Schwachstellen aufgezeigt und seither systematisch daran gearbeitet.
Stichwort: Jugend!
In einer ersten von Netzwerk Winter beauftragten und von der Österreichischen Skiindustrie bezahlten repräsentativen Studie ist nachzulesen, dass Jugendliche Wintersport nicht mehr so cool finden wie noch vor einigen Jahren. „Der Rennsport als Werbeträger für die Ausrüsterindustrie verliert zunehmend an Attraktivität“, so resümiert die anerkannte Motivforscherin Dr. Helene Karmasin.
Stichwort: Ökonomie
Wintersport und Tourismus sind in ihrer ökonomischen Bedeutung für unsere alpinen Regionen bisher eine unbekannte Größe gewesen. Netzwerk Winter hat mit einer ganzheitlichen Studie des Instituts für Höhere Studien und des Sportwissenschaftlichen Instituts die Ökonomische Bedeutung von Wintersport in Österreich untersucht und damit die wirtschaftliche Dimension dieser Branche außer Streit gestellt. „Ohne Wintersport wären wir in Österreich ein Entwicklungsland ohne wirtschaftliche Perspektive…!“
Stichwort: „Politik“
Die Skination Nr. 1 freut sich über Siege im Weltcup, bei Weltmeisterschaften und Olympiaden seit Beginn der medialen Zeitrechnung. Der Politik und den Interessensvertretern ist nicht verborgen geblieben, dass der Weltskimarkt nur mehr ein Drittel(!!!) früherer Jahre ist. Der Rennsport befriedigt nur mehr Fans, der Markt reagiert gelassen, die Skiverkaufszahlen sind international auf einem Rekordtief. Die größte Zielgruppe weltweit sind nach wie vor Nichtskifahrer und –Snowboarder. Wer aber kommuniziert mit diesem riesigen Marktpotenzial?
Sind wir im alpinen Europa am besten Weg vom Massen- zum Elitesport?
Die Seilbahnwirtschaft hat zig-Millionen investiert, sowohl in technische Beschneiung als auch in Qualitätsverbesserungen. Die Hoteliers und Gastronomen in den alpinen Regionen haben ebenfalls nachgerüstet und für den Sportfachhandel, das Skilehrwesen, das Gewerbe und alle Dienstleister ist das Wintergeschäft der Motor für Wachstum und Return of Investment!
- Netzwerk Winter ist das Diskussionsforum für die Zukunft von Wintersport und Tourismus.
- Netzwerk Winter ist kein Verein zur Förderung billiger Produkte, denn Wintersport und Tourismus hat einen Stellenwert, hat ein Image, das nicht billig und schon gar nicht geschenkt ist.
- Netzwerk Winter ist eine (selbst)kritische Plattform und optimistisch was die Zukunft betrifft: „Wir müssen von der Unterhaltungsindustrie lernen und mehr fürs Image tun, dann steigen auch wieder die Kids auf die Bretter oder aufs Board!“
Wir arbeiten mit Nachdruck daran!
Franz Schenner
Netzwerk Winter


