Netzwerk Winter ist eine regionale Salzburger Erfindung?!
Nein! In Salzburg werden – das ist richtig – die Konzepte entwickelt und quasi im Testmarkt umgesetzt. Andere Regionen können von diesen Konzepten lernen und Startschwierigkeiten vermeiden. Netzwerk Winter soll die Zukunftswerkstatt, die touristische F&E Zentrale für Wintersport und Tourismus werden. Das ist das ambitionierte Ziel.
Wer ist zuständig für den Wintersportnachwuchs?
- die Skiindustrie?
- die Seilbahnwirtschaft?
- das Skilehrwesen?
- der Sport(fach)handel?
- die Österreich Werbung?
- das Unterrichtsministerium?
- das Sportministerium?
- die Sportverbände?
- u.a.?
Zuständig und verantwortlich sind alle, die von Wintersport und Tourismus wirtschaftlich abhängig sind! Es geht um den größten gemeinsamen Nenner, weil eine einzelne Branche den Herausforderungen unserer heutigen Zeit weder finanziell noch konzeptionell gewachsen ist. Daher geht es im Netzwerk Winter um gemeinsame Ziele und Zukunftsprojekte.
Schnee von morgen, nicht von gestern!
Von der Anzahl der aktiven Wintersportler hängt die Anzahl der potenziellen Gäste ab! Das ist so, das war immer so.
Die heutige Jugend wird von der Unterhaltungsindustrie massiv umworben. Was macht die Wintersport- und Tourismusbranche um Jugendliche zu animieren? Die Kritik Wintersport sei zu teuer wird von den Jugendlichen selbst relativiert. Laptop, Handy und Computerspiele gibt’s auch nicht geschenkt.
Bilder im Kopf
Die ältere Generation ist mit dem Rennsport groß geworden. Das Durchschnittsalter des ORF-Live-Zuschauers bei alpinen Skirennen ist 59(!!)
Die Jugend, das steht in einer repräsentativen Studie (Download Winterstudie 2006 Deutsch, PPT, 600 KB) von Frau Dr. Helene Karmasin schwarz auf weiß, findet derartige (gestrige) Veranstaltungen fad und überhaupt nicht motivierend!
Daher braucht Wintersport zur Förderung der touristischen Potenziale eine neue telegene Bildsprache. Wintersport muss mit der Mode gehen und damit das Image in allen Altersgruppen verbessern.
Franz Schenner
Netzwerk Winter


